
Strom, Wärme und Boden
Nachhaltigkeit
Eigener Strom vom Dach, Wärme aus dem Blockheizkraftwerk und eine Kühlung, die das Duschwasser wärmt: Was wir hier verbrauchen, erzeugen wir zu großen Teilen selbst.
Strom und Wärme vom eigenen GeländePV-Anlagen und Blockheizkraftwerk
Auf den Dächern liegen Photovoltaikanlagen, dazu läuft ein Blockheizkraftwerk, das Strom und Wärme in einem Durchgang erzeugt. Was wir darüber hinaus brauchen, kaufen wir als Ökostrom zu. Physikalisch lässt der sich nicht von anderem Strom trennen: Aus der Leitung kommt, was das Netz gerade führt. Der Unterschied liegt in der Abrechnung. Für jede Kilowattstunde, die wir zukaufen, steht eine Kilowattstunde, die andernorts aus erneuerbaren Quellen ins Netz gegangen ist, und der zugehörige Herkunftsnachweis wird dafür entwertet.
Die Sanitärgebäude hängen an Solarthermie und Fernwärme. Ein Teil dieser Wärme kommt aus einer Wärmepumpe, die die Abwärme der Kühlmaschinen im Restaurantgebäude aufnimmt: Was die Kühlung abgibt, heizt anschließend das Duschwasser. Das ist kein Nebeneffekt, sondern der Grund, warum die Anlage so gebaut wurde.
Für dich ändert das nichts am Komfort. Warmwasser läuft, solange du duschst, und der Strom am Platz ist im Preis enthalten. Was sich unterscheidet, ist die Herkunft: das eigene Dach, das eigene Blockheizkraftwerk, die Abwärme der Kühlung und der Rest aus dem Netz.

Was auf dem Gelände sonst noch passiertFlächen, Tiere, Böden

Flächen für Insekten
Teile des Geländes werden nicht gemäht, sondern bleiben stehen: Dort finden Wildbienen und andere Insekten Nahrung, wenn die kurzen Rasenflächen längst nichts mehr hergeben.
Streuobstwiese
Hochstämmige Obstbäume auf Wiese statt in Reihen. Sie brauchen Jahrzehnte, bis sie tragen, und sind deshalb genau die Art Anlage, die man entweder früh pflanzt oder gar nicht.
Mistdüngung statt Mineraldünger
Die Grünland- und Weideflächen werden mit dem Mist der eigenen Tiere gedüngt. Der Nährstoff bleibt damit im Kreislauf und muss nicht erst energieaufwendig hergestellt und herangefahren werden.
Getrennt gesammelt
Der Entsorgungsplatz nimmt Haushaltsabfälle getrennt an, Fraktion für Fraktion. Vorgeschrieben ist die Trennung ohnehin, wie gut sie klappt, hängt trotzdem an jedem Einzelnen: Wer sorgfältig trennt, spart uns die Nachsortierung, und die Tonnen stehen nicht umsonst in Reihen.
Was du selbst beitragen kannstkurz gesagt
- Müll trennen: Der Entsorgungsplatz ist nach Fraktionen sortiert
- Elektroautos laden auf dem Parkplatz vor dem Platz, nicht an der Stellplatzsäule
- Auf den Wegen bleiben, wo Flächen für Insekten stehen gelassen wurden
- Beim Einseifen den Hahn zudrehen: Die Wärme kommt zum Teil aus der Rückgewinnung, das Trinkwasser aber aus dem Netz